Konfetti

Wenn beim gemeinsamen Sonntagsfrühstück die Rede auf zerstörte Existenzen in Verbindung mit dem Bau des Panamakanals, auf die Methoden des Dr. Tourette oder die berüchtigten Bordelle im Paris um 1889 kam, dann wusste ich, dass mein Mann wieder für „Alle Lust sucht Ewigkeit“ recherchiert hat. Inzwischen ist der Roman erschienen und ich bin immer noch erstaunt darüber, wie gut Fantasie und Historie hier ineinandergewebt wurden.

Alle Lust sucht Ewigkeit

Paris 1889. Die Bankierstochter Véronique Dorleac hält nichts von bürgerlichen Konventionen, ihre Leidenschaft gehört der Malerei. Als der mittellose Künstler Jacques Dufaux sie bittet, ihm Modell zu stehen, schlägt sie ihm vor, sie stattdessen zu unterrichten. Bald schon taucht sie mit Jacques und seinen Freunden ein in das sinnenfreudige Leben der Cabarets und Weinlokale rund um den Montmartre. Während die ganze Stadt der bevorstehenden Weltausstellung entgegenfiebert, verliebt sich das ungleiche Paar leidenschaftlich ineinander. Doch dann ändert sich beider Leben auf einen Schlag. Véroniques Vater begeht Selbstmord und lässt seine Familie ohne einen Sou zurück. Gleichzeitig geht am Montmartre ein Mädchenmörder um und versetzt die Menschen in Angst und Schrecken.
Während Véronique alles daran setzt, nicht von ihrer Mutter in eine Vernunftehe getrieben zu werden, versucht sie, Jacques‘ unerklärlichen Gefühlsschwankungen auf den Grund zu gehen. Als er verschwindet und sie in eines der berüchtigten Schlachthaus-Bordelle entführt wird, scheint ihre Liebe aussichtslos geworden zu sein …

Erschienen 2018

als ebook bei edel elements und als Taschenbuch bei Tredition

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Über den Autor

Der Autor Wolf-Ingo Härtl veröffentlicht seit vielen Jahren, bisher überwiegend unter Pseudonym, Romane unterschiedlicher Genres. Ganz besonders haben es ihm dabei Themen mit historischem Hintergrund angetan, so auch bei seinem ersten Drehbuch. Etliche Kurzgeschichten erschienen in Anthologien und Magazinen. Er ist verheiratet und lebt in Langen in Hessen.