Seit einiger Zeit führe ich regelmäßig Interviews mit Expertinnen rund um’s Schreiben.

Bisher standen mir unter anderem folgende Fachfrauen Rede und Antwort:

Ellen Rennen – nimmt als Texpertin mit Autor*innen deren Buch in die Hand.

Andrea Kammerlander – Herausgeberin des österreichischen Literaturmagazins Schreib Was.

Tatjana Marti – Stipendiatin 2019 und Barbara Steuten – Jurysekretärin plauderten über das  Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern

Claudia Schmid – Geschäftsführerin von kriminetz.de

Angelika Schulz-Parthu – Verlegerin, Leinpfad Verlag

 

Foto: Michael Gaida, pixabay.com

 

 

 

 

Elisabetta Fortunato im „Antico Caffè San Marco“, Trieste. Foto: privat

 

Kleine Auszeiten steigern unsere Kreativität. Aber wie geht Pause richtig? Nämlich so, dass wir auftanken, uns danach erholt und fit fühlen, unser Arbeitspensum mit frischer Kraft angehen?

Das möchte ich von meinen spannenden Gästen wissen.

 

 

Heute mit der Krimiautorin Elisabetta Fortunato

 

 

Liebe Elisabetta,

Kaffee oder Tee?

Naturalmente Espresso, schwarz und ohne Zucker! Den bereite ich mir ganz traditionell mit einer Bialetti zu, das Kaffeepulver kommt direkt von einer alten neapolitanischen Kaffeerösterei. Dazu esse ich immer gerne ein paar meiner selbstgebackenen Mandelbiscotti. Aber ich muss aufpassen! Mehr als 5 caffè am Tag und ich schlage nachts Purzelbäume auf dem Bett.

Was für ein Pausentyp bist du?

Ich gehöre zum Typ quirliges Äffchen, springe in den Pausen gerne von einem Gedankenast zum anderen. Ein perfekter Satz, eine geniale Idee und Kaffee und Biscotti sind vergessen. Aus diesem Grund findet man bei uns zu Hause an den unmöglichsten Orten halbvolle Kaffeetassen und angeknabberte Mandelkekse – sehr zum Leidwesen meiner Familie 😉

Welche Art von Pausen sind für dich am erholsamsten?

Ich bin ein großer Fan der südeuropäischen Siesta. Am frühen Nachmittag falle ich oft in ein komatöses Denktief und so habe ich mir angewöhnt, mich für ein Stündchen aufs Bett zu legen. Lesen, dösen oder einfach meine Bücher in den Regalen betrachten, herrlich! Danach bin ich mental erfrischt und kann bis in den späten Abend durchschreiben.

Wo entspannst du am besten?

Zu Hause! Vor langer Zeit besuchte mich meine Freundin in meiner neuen Wohnung. Sie schaute sich schweigend um und sagte dann trocken:  “Du wohnst in einer Bibliothek mit einem Bett.”

Das schönste Kompliment ever!

Sonst noch einen Trick zum Thema „Auftanken“ auf Lager?

Ich finde die Atmosphäre in italienischen Bars, französischen Patisserien oder Wiener Kaffees wahnsinnig entspannend. Meine Familie hat es sich zur Angewohnheit gemacht, mich in den gemeinsamen Ferien in einem netten Lokal zu „parken“ und dann ihr eigenes Program zu fahren. Ich kann da problemlos einen ganzen Tag verbringen – schreibend, denkend, beobachtend, hörend. Und natürlich essend und trinkend. Magischerweise sprechen nämlich die Törtchen in der Auslage immer zu mir …

Alle meine Uni-Prüfungen und wichtige Lebensentscheidungen sind mit ganz bestimmten Caffés verbunden. Das gilt auch für meinen ersten Kriminalroman. Diesen habe ich größtenteils im Iimori in Frankfurt und im Süßer Löwer in Seligenstadt geschrieben.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man sich problemlos über mehrere Tage nur von Espresso und Biscotti ernähren kann.

Welche Frage würdest du anderen gerne stellen?

Mein Lieblingscafé ist das “Antico Caffè San Marco” in Triest. Buchhandlung und Café in einem, hat es schon berühmte mitteleuropäischer Literaten wie Italo Svevo inspiriert. Gerne würde ich wissen, welches Lieblingscafé andere Autorinnen haben.

Vielen Dank!

Elisabetta Fortunato –  in Italien verwurzelt und in der Schweiz aufgewachsen, kam der Liebe wegen nach Frankfurt. Mit Hilfe von neapolitanischem Caffè, knusprigen Biscotti und süditalienischen Beschwörungsformeln trotzt sie seitdem tapfer den Widrigkeiten des deutschen Alltags.

“Die List der Schildkröte – Ein Fall für Giovanna Greifenstein” ist ihr Debüt – Krimi.

Mehr über Elisabetta auf ihrer Webseite

 

Veronika Becker – Paris Passage

 

Kaffeepause – der gemütliche Schnack zum Thema Auftanken.

Kleine Auszeiten steigern unsere Kreativität. Aber wie geht Pause richtig? Nämlich so, dass wir auftanken, uns danach erholt und fit fühlen, unser Arbeitspensum mit frischer Kraft angehen?

Das möchte ich von meinen spannenden Gästen wissen.

 

Heute mit Veronika Becker Turpin, Guide in Paris.

 

 

 

 

Chère Veronika,

Kaffee oder Tee?

Das hängt ganz von der Tageszeit ab. Gleich nach dem Aufstehen trinke ich Kaffee, und zwar am liebsten einen Filterkaffee, wie ich es aus Deutschland kenne. Nach dem Mittagessen «un p’tit noir», also einen Expresso und gegen 17h dann sehr gerne einen «Darjeeling» oder «Ceylon tea» von Mariage Frères, im Marais. Nach dem Abendessen trinken wir gerne eine «tisane», das heisst einen Kräutertee. Lindenblütentee ist sehr beliebt, denn es heisst, dass man dann besonders gut schlafen kann.

Was für ein Pausentyp bist du?

Ich fange gerne mit der Pause an. Das ist kein Scherz! Das heisst ich lasse mir Zeit bevor ich mit dem eigentlichem Arbeiten beginne. Ich suche den «richtigen» Zeitpunkt. Denn ich brauche meist einen Kick um richtig richtig in die Gänge zu kommen. Entweder ich bin mit dem Fahrrad in der Stadt unterwegs um Fotos für meine Führungen zu schiessen, und dann kann ich mich so richtig in meine Arbeit steigern und die Begeisterung an einer neuen Perspektive, an einer spannenden Aussicht oder einer unglaublichen Entdeckung treibt mich immer weiter. Oder aber ich bin zuhause vor meinem Laptop und überlege mir eine Art Drehbuch, um meine Fotos in Szene zu setzen und daraus eine Führung zu zaubern. Ich kann auch stundenlang in Recherchen vertieft sein und nach dem richtigen Ansatz zu suchen. Die Pause ist dann mit einem Mal da und drängt sich richtig auf. Bin ich draussen, so heisst es schnell nach Hause, bin ich drinnen muss ich raus!

Welche Art von Pausen sind für dich am erholsamsten?

Am besten erhole ich mich in Stille, alleine zuhause, ohne Musik, auf dem Sofa oder wenn die Sonne scheint in der Hängematte, mit einem Buch, bis der Schlaf mich übermannt. Und überhaupt ist schlafen für mich das wirksamste Mittel, um mich zu erholen. Wann immer ich kann mache ich einen 20minütigen Mittagsschlaf und manchmal sogar länger.

Wo enstpannst du am besten?

So oft es irgend möglich ist, fahre ich an die Atlantikküste, nördlich von Bordeaux und lebe dort in einer kleinen Hütte am Meer. Mitten in den Pinien, ganz in der Nähe des Ozeans. Dieser sich abwechselnde Rhytmus von Stadt und Meer, von Menschenmengen und ruhigen Orten ist für mich sehr entspannend. Ich tanke die Energie von Paris so wie ich die Energie des Meeres und des Windes geniesse. Ich brauche beides.

Sonst noch einen Trick zum Thema „Auftanken“ auf Lager?

Ja, ich habe einen wunderbaren Trick zu Thema «Auftanken» und das ist Fahrradfahren. Ich kann mir kein Leben ohne Fahrrad vorstellen. Schon als Studentin war ich mit dem Fahrrad in Paris unterweges. Damals wurde Fahrradfahren in dieser Stadt als «verrückt» angesehen, wir wurden regelrecht von den Taxi- und Busfahrern auf der Strasse geschasst! Wir hatten nichts im Verkehr zu suchen. Das hat sich total geändert. Paris hat nun sehr viele herrliche Fahrradwege. Und es ist eindeutig für mich: Fahrradfahren macht glücklich! Und mit dem Fahrrad kann man so schön Paris entdecken. Es gibt so viele Parks und Plätze die zum Auftanken einladen.

Zwei davon möchte ich Euch ans Herz legen: Zum einen der «Jardin du Luxembourg», im Quartier Latin, das Studentenviertel in der Nähe der Sorbonne. Zum anderen die «Place Buren» ein absolut genialer Platz nicht weit vom Louvre. Dieser Platz ist für mich die genialste Bühne in Paris.

Vielen Dank!

Veronika Becker Turpin ist verliebt – in Paris! Diese Liebe teilt sie von Herzen gern mit allen, die ihr virtuell oder – demnächst sicherlich wieder direkt vor Ort -, durch ihre Wahlheimat folgen wollen. Die Deutsch-Französin lebt seit ihrem 16. Lebensjahr dort und war schon immer in beiden Kulturen und Sprachen zu Hause.

Vielleicht ist das ja auch ein Tipp für Autor*innen, die über Paris schreiben, um virtuell zu recherchieren.

Mehr über Veronika auf Paris Passage.

 

 

Uta Rauser – Foto: privat

 

 

Kaffeepause – der gemütliche Schnack zum Thema Auftanken.

Kleine Auszeiten steigern unsere Kreativität. Aber wie geht Pause richtig? Nämlich so, dass wir auftanken, uns danach erholt und fit fühlen, unser Arbeitspensum mit frischer Kraft angehen?

Das möchte ich von meinen spannenden Gästen wissen.

 

Heute mit Fotografin und Bloggerin Uta Rauser.

 

 

 

Liebe Uta,

Kaffee oder Tee?
Morgens brauche ich eine große Kanne Grünen Tee, die erste Tasse am liebsten im Bett,
aber nur am Wochenende, unter der Woche trinke ich ihn am Schreibtisch im Atelier.
Tagsüber geht auch Kaffee mit viel Milch.
Was für ein Pausentyp bist du?
Als Fotografin richte ich meine Arbeit oft nach den Lichtverhältnissen und nach dem aus, was
um mich herum geschieht. Ich arbeite auch am Wochenende. Außer dem Arbeitsbeginn
unter der Woche, den ich zum Glück ohne Wecker hinkriege, gibt es bei mir keine feste
Tagesstruktur. Es gibt Strukturen bei den Abläufen. Nach dem Fotografieren z.B., fahre ich
ins Atelier, lade die Dateien auf den Rechner und checke sie kurz. Dann eine Pause, ich
brauche Distanz. Für mich ist das oft ein Spaziergang am kleinen Mühlenteich um die Ecke.
Regelmäßige Pausen mache ich nicht. Mit der Entspannung ist es so eine Sache. Wenn ich
richtig in der Arbeit knie, denke ich nicht an Pausen. Aber eigentlich habe ich gelernt, dass
ich ohne Pausen, nicht zu mir selbst finde. Woher kommt so eine Arbeitsmoral? Von einem
preußisch disziplinierten Vater, oder weil mich mein Beruf erfüllt? Es ist eine rätselhafte
Mischung aus beidem.
Welche Art von Pausen ist für dich am erholsamsten?
Arbeiten und leben ohne draußen zu sein, wäre für mich fast wie ein Gefängnis. Ich sitze im
Sommer gern an meinem kleinen Gartentischchen hinter meinem Atelier beim Kaffee. Oder
ich gehe eben spazieren. Ich muss den Ort, an dem ich arbeite, verlassen können, dann
entspanne ich am besten. Das mache ich natürlich lieber bei schönem Wetter als bei
schlechtem. Lieber im Frühling, Sommer, Herbst als im norddeutsch verregneten Winter.
Neuerdings mache ich jeden Tag 20 Minuten Yoga, ich habe es leider erst sehr spät entdeckt.
Es tut gut.
An einem freien Wochenende werkele ich in unserem Garten und mache mit meinem Mann
Ausflüge durch Ostholstein. Auch Fahrradtouren sind toll. Gern auch mit Picknick.
Wo entspannst du am besten?
Der Tag endet mit einem guten Essen. Gerne selbstgekocht. Planen, Improvisieren,
Schnibbeln, Schmoren. Es duftet und die Ruhe kommt. Gemeinsames Tischdecken,
Zusammensein. Essen ist gesellig.
Der Gigakick der Erholung ist für mich Skilanglauf in Norwegen. Nicht, dass ich da eine
Kanone wäre, aber diese totale Entschleunigung, die zugleich so angenehm auspowert.
Abends zusammen Kochen, über irgendwas und alles reden, lesenlesenlesen, ganz viel
schlafen.
Sonst noch einen Trick zum Thema „Auftanken“ auf Lager?
Trick? Ich weiß nicht. Wenn ich mich aufgeregt habe, höre ich Free Jazz. Da macht jeder
Musiker erstmal seins. Irgendwann finden Töne und Rhythmus zueinander. Ein Miteinander
entsteht. Einer hört auf den andern. Setzt Akzente. Harmonien bilden sich. Wunderschön!
Und dann bricht‘s wieder auseinander. Und ist einfach nur Krach. Wie im Leben. Alles darf
sein. Mich beruhigt Jazz magisch.
Miteinander reden kommt im Alltag mit meinem Mann auch mal zu kurz. Aber wir liegen
dann und wann nachts wach. Lotte, unsere Katze, die über Nacht doch wieder den Weg in
unser Bett gefunden hat, schmust sich an. Es gibt keinen Moment, wo wir so entspannt über
Probleme reden können wie nachts. Unsere und die der ganzen Welt.

Vielen Dank!

Uta Rauser ist Fotografin mit Blick fürs Essen. Sie fotografiert für Zeitschriften und Kataloge. Ihr Herzensprojekt ist ihr Blog holunderland-schleswigholstein.de. Anhand von Einblicken in die Arbeit von Bauern, Manufakturen, Gastronomie entsteht ein praxisnahes Panorama der regionalen Nahrungskette. Sie lebt und arbeitet in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Mehr über Uta Rauser auf Ihrer Webseite

Heike Hildesheim – Soul Power Coaching

Kaffeepause – der gemütliche Schnack zum Thema Auftanken.

Kleine Auszeiten steigern unsere Kreativität. Aber wie geht Pause richtig? Nämlich so, dass wir auftanken, uns danach erholt und fit fühlen, unser Arbeitspensum mit frischer Kraft angehen? Das möchte ich von meinen spannenden Gästen wissen.

 

Heute mit Heike Hildesheim, die Menschen als Coach dabei unterstützt, das eigene Seelefeuerwerk (wieder) zu zünden

 

 

 

 

 

 

Liebe Heike,

Kaffee oder Tee?

Gern einen Tee – und vielen Dank dir, liebe Cora, für die Möglichkeit eines gemeinsamen Austauschs!

Was für ein Pausentyp bist du?

Das ist eine gute Frage! Und ganz ehrlich: Hättest du mir diese Frage vor zwei Jahren gestellt, ich hätte dir geantwortet, dass ich gar keine regelmäßigen Pausen kenne, sondern dass mein Körper mich in größeren Abständen zwangspausieren lässt. Ich hatte über viele Jahre Pausen einfach übergangen. Und das blieb nicht ohne Folgen.

Erst seit Ende 2019 – dem Beginn meiner Selbständigkeit – habe ich folgendes gelernt: Pausen einzulegen hat sehr viel mit Selbstwert und Selbstliebe zu tun. Das heißt, ich durfte zunächst lernen, dass ich es wert bin, Pausen zu machen und zweitens, mir selbst die Erlaubnis dafür zu geben und nicht auf eine Erlaubnis durch eine andere Person zu warten.

Heute mache ich regelmäßig(er) Pausen, i.d.R. so nach 1,5 -2 Stunden Arbeit. An den Wochenenden versuche ich, die Arbeit so kurz wie möglich zu halten. Ich stelle mir dafür keinen Wecker, sondern habe inzwischen ein inneres Gefühl dafür entwickelt, wann meine Konzentration nachlässt.

 Welche Art von Pausen sind für dich am erholsamsten?

Die aller-erholsamste Art von Pausen ist die in der Natur – am besten allein mit mir. Dann finde ich zu einer inneren Klarheit, und negative Gefühle sind danach vollkommen verschwunden. Wenn ich ein Haustier hätte, dann wäre dies bestimmt auch eine schöne Form der Erholung – vorausgesetzt, das Haustier möchte diese Kuscheleinheit auch gerade 😊.

Wenn ich eine kurze Pause einlegen möchte, gehe ich einfach auf den Balkon und nehme einige tiefe Atemzüge und erfreue mich an der Sonne, dem Regen und an der Wolkenformation.

Wo entspannst du am besten?

Ich entspanne Körper, Geist und Seele tatsächlich am besten in der Natur. Ich kann jedoch auch bei Musik wunderbar entspannen und mich mit neuer Energie auftanken. Außerdem habe ich festgestellt, dass still zu werden und nach innen zu lauschen, mich ebenfalls entspannt. Vielleicht nicht gleich zu Beginn, aber wenn ich „durch den Prozess“ gehe, spüre ich hinterher eine sehr schöne Art von Entspanntheit.

Sonst noch einen Trick zum Thema „Auftanken“ auf Lager?

Die kleinen Dinge unseres Lebens sehen- und lieben zu lernen. Einen blühenden Kirschbaum, das Tollen von Hunden auf einer Wiese, das Lächeln eines Fremden in sein Herz zu lassen, Dokumentationen über verschiedene Kulturen, Flora und Fauna anzusehen. Und sie als Geschenk zu empfinden.

Vielen Dank!

Heike Hildesheim ist passionierte Lehrerin für Erwachsenenbildung, ganzheitlicher Coach und Lebenscoach. Nach langjähriger Tätigkeit in der internationalen Wirtschaftswelt unterstützt sie nun Menschen, die ihre Einzigartigkeit leben wollen. Ihr Wunsch ist es, Menschen zu mehr Bewusstheit und Selbstbestimmtheit zu führen, um ein erfüllteres und glücklicheres Leben auf individueller und kollektiver Ebene zu erschaffen.

Mehr über Heike Hildesheim: www.soulpowercoaching.de

 

Autorin Anna Loyelle. Foto: ©Michael Ladstätter

Kaffeepause – der gemütliche Schnack zum Thema Auftanken.

Kleine Auszeiten steigern unsere Kreativität. Aber wie geht Pause richtig? Nämlich so, dass wir auftanken, uns danach erholt und fit fühlen, unser Arbeitspensum mit frischer Kraft angehen?

Das möchte ich von meinen spannenden Gästen wissen.

 

Heute mit der Schriftstellerin Anna Loyelle

 

 

 

 

 

 

Liebe Anna,

Kaffee oder Tee?

Auf jeden Fall Tee. Schwarztee, ohne Milch, ohne Zucker. Früchte- und Kräutertee vertrage ich nicht. Dazu genieße ich entweder weiße Schokolade oder Butterkekse, oder, wenn ich ganz großes Glück habe, beides gemeinsam. Kaffee konnte mich noch nie begeistern, ich mag ihn nicht einmal riechen.

Was für ein Pausentyp bist du?

Dass ich regelmäßig Pausen mache, dafür sorgt meine Hündin Kira. Obwohl sie zusammengerechnet 20 Stunden am Tag schläft, unterbricht sie meinen Arbeitseifer mittels Einforderung von Kuscheleinheiten, Futter oder Spaziergängen. Diese Unterbrechungen nehme ich sehr gerne an.

Welche Art von Pausen sind für dich am erholsamsten?

Mit Kira auf dem Sofa kuscheln (ich bin inzwischen überzeugt, dass sie in Wahrheit eine Katze ist, kein Border Collie-Aussie-Mix) lenkt mich völlig von der Arbeit ab und gibt mir dadurch neue Energie. Auch das Spazierengehen mit ihr stärkt mich, ich kann durchatmen und Sonne tanken (manchmal auch Regen oder Schnee). Da ich am Fuße eines Berges lebe, befinde ich mich nach wenigen Schritten bereits mitten in der Natur.

Wo entspannst du am besten?

Entspannen und abschalten kann ich so richtig in meinem Massagestuhl, ein Hörbuch in den Ohren, Augen zu, Gedanken fliegen und mich durchkneten lassen …

Sonst noch einen Trick zum Thema „Auftanken“ auf Lager?

„Trick“ ist es keiner, aber was mir auch sehr guttut nach einem 12-Stunden Schreibtisch-Job (inklusive kleiner Kira-Unterbrechungen) und mir neue Energie gibt, ist die progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Ich vertiefe mich dann völlig in die Anweisungen, setze die Übungen, so gut es mir möglich ist, um und fühle mich dabei frei von jedem Stress, frei von jeglichem Druck, Termine und Deadlines werden ausgeblendet. Danach fühle ich mich gestärkt, gelockert und voller positiver Energie.

Vielen Dank!

Anna Loyelle ist verheiratet, zweifache Mutter und lebt im wunderschönen Bergland Tirol. Sie schreibt Jugendromane, Erotikgeschichten und Kurzgeschichten unterschiedlicher Genres. Hinter dem Pseudonym Anna Loyelle verbirgt sich die Gründerin und Herausgeberin des Tiroler Literaturmagazins „Schreib Was“ Andrea Kammerlander.

Mehr über Anna Loyelle: www.anna-loyelle.at

Stella Reichmann – Junglecolours 1.
Copyright: Stella Reichmann

 

Kaffeepause – der gemütliche Schnack zum Thema Auftanken.

Kleine Auszeiten steigern unsere Kreativität. Aber wie geht Pause richtig? Nämlich so, dass wir auftanken, uns danach erholt und fit fühlen, unser Arbeitspensum mit frischer Kraft angehen?

Das möchte ich von meinen spannenden Gästen wissen.

Heute mit Stella Reichmann, Künstlerin, Autorin und Illustratorin

 

 

 

 

 

 

Liebe Stella,

Kaffee oder Tee?

Kaffee – heiß wie die Liebe und schwarz wie die Sünde (wie meine Oma immer gesagt hat).

Was für ein Pausentyp bist du?

Meine Pausen sind sehr verschieden und variieren deswegen, weil ich zu der vorhergehenden Tätigkeit einen Ausgleich benötige. Zum Beispiel:

  • nach der Arbeit mit Kindern: raus in die Natur
  • nach dem Malen/ Illustrieren: meditieren
  • nach einer Outdoortätigkeit: lesen
  • gute Düfte im Raum
  • nach körperlicher Arbeit: kreativ sein
  • das geht immer: Kaffee trinken, gute Gespräche und lesen 😉

Welche Art von Pausen sind für dich am erholsamsten?

Die Pausen, in denen ich genügend Zeit habe, mich zu entspannen.

Wo entspannst du am besten?

Ich habe nicht viel Ausdauer, still zu sitzen, also sind bewegte Entspannungen am sinnvollsten.

Sonst noch einen Trick zum Thema „Auftanken“ auf Lager?

Die Natur ist mein größtes Kraft-Reservoir. Mag ich noch so gestresst sein oder das Wetter sehr schlecht, lädt doch ein Spaziergang durch den Langener Wald meine Batterie wieder auf.

Was fällt dir noch zum Thema ein?

Ich mag es sehr, zu meditieren. Besonders geführte Meditationen entspannen mich. Wenn du nachts aufwachst und nicht wieder einschlafen kannst, empfehle ich dir, eine geführte Meditation auszuprobieren. Das kannst du direkt im Bett tun >>> natürlich sind Kopfhörer empfehlenswert, wenn du nicht allein schläfst 😉

Vielen Dank!

Stella Reichmann wurde in der Lutherstadt Wittenberg geboren und wuchs mit einem jüngeren Bruder auf. Von klein auf interessierte sie sich für Kunst und Farben und war kreativ tätig. Nach einem Studium der Pädagogik und verschiedenen Tätigkeiten in Kindertages- und Schulkinderbetreuung wandte sie sich immer mehr künstlerischen Tätigkeiten zu. Ihre Bilder waren in verschiedenen regionalen und überregionalen Ausstellungen zu sehen. Sie verband ihre unterschiedlichen Professionen mit ihrer Phantasie und illustrierte farbenfrohe Kinderbücher. Mit ihrem Buch “Kinder trauern bunter” widmet sie sich der kreativen Begleitung trauernder Kinder und ihrer Eltern.  Sie plant eine Ausbildung zur Familientrauerbegleiterin.

Mit ihrem Mann lebt sie in Langen bei Frankfurt am Main und ist Mutter zweier erwachsener Töchter.

Mehr über Stella Reichmann: www.sternenriesin.de

 

 

 

 

 

 

 

Zwischen den Zeiten – Verliebt in den Highlands

Mein gefühlvoller Zeitreiseroman ist seit kurzem auch als Taschenbuch erhältlich.

 

 

 

Wie ich zu der Idee gekommen bin und warum ich meine Protagonistin Valerie, ein versnobtes It-Girl,

ausgerechnet 300 Jahre in der Zeit zurückgeschickt habe,

könnt ihr im Autorinneninterview hier mit mir nachlesen.

Doro Menes. Foto: ©Bettina Engel-Albustin, Foto Agentur Ruhr

 

Kaffeepause – der gemütliche Schnack zum Thema Auftanken.

 

Kleine Auszeiten steigern unsere Kreativität. Aber wie geht Pause richtig? Nämlich so, dass wir auftanken, uns danach erholt und fit fühlen, unser Arbeitspensum mit frischer Kraft angehen?

Das möchte ich von meinen spannenden Gästen wissen.

 

Heute mit Dorothee (Doro) Menes, Burn-out-Expertin, Gesundheitsexpertin und Gründerin der ersten Online-Kur

 

 

 

Liebe Doro,

Kaffee oder Tee?

Ich liebe wirklich beides sehr gerne. Beides trägt dazu bei, wieder fit zu werden. Meine Lieblingsteesorte ist grüner Tee mit Jasmin und bei Kaffee bin ich wirklich erst vor kurzem, durch einen Arbeitskollegen, darauf gestoßen worden, wie wichtig gute Qualität dabei ist. Seitdem trinke ich nur noch den trommelgerösteten Kaffee. Weil da alle Aromastoffe noch enthalten ist. Einen leckeren Latte Macchiato pro Tag gönne ich mir. Das ist mein Zuckerersatz. Ich ernähre mich seit mehr als sechs Jahren zu 80 Prozent zuckerfrei. Manchmal nasche ich aber gerne ein Energiebällchen zu meinem Latte.

Was für ein Pausentyp bist du?

Ich achte da sehr darauf, weil ich richtig merke, wie sonst meine Konzentration leidet. Und da ich das Tief vermeiden möchte, stelle ich mir wirklich einen Wecker. 25 Minuten hochkonzentrierte Arbeit, dann 5 Minuten Pause (durchlüften, was trinken o.ä.), dann wieder 25 Minuten hochkonzentrierte Arbeit, dann 10 Minuten Pause. Und so weiter … Ich schaffe es nicht zu 100 Prozent mich daran zu halten, aber zu 80 Prozent. Weil ich merke, dass es mir extrem gut geht und ich auf diese Weise richtig was in den 25 Minuten an inhaltlicher Arbeit schaffe.

Welche Art von Pausen sind für dich am erholsamsten?

Es kommt darauf an, was ich vorher gemacht habe. Grundsätzlich tut mir der Spaziergang mit unserem Mischlingshund sehr gut. Benno „zwingt“ mich einfach bei Regen, Schnee und Wetter raus zu gehen. Ich bin immer noch sehr froh, dass wir ihn vor zwei Jahren von der Straße Rumäniens weg “adoptiert” haben. Auch meine Me Time oder Morgenroutine (Dankbarkeitsübung, Lifeskript, Bob Proctor, Affirmationen…) tut mir super gut. Dafür stehe ich sogar sehr früh auf, damit ich dann voller Elan in den Tag starte und energiegeladen durchkommen. Am liebsten und besten entspanne ich, wenn ich alleine bin.

Wo entspannst du am besten?

Ich würde sagen draußen, bei sportlichen Aktivitäten wie laufen, fahrradfahren, wandern, spazieren gehen etc. Aber auch bei meiner Me time im Haus oder Bett (Kopfhörer auf´s Ohr und los geht es).

Sonst noch einen Trick zum Thema „Auftanken“ auf Lager?

Ich liebe Abwechslung, die Vielfalt bei meinen Pausen. Es ist für mich wie eine Tankstelle. Ich probiere immer mal wieder was Neues aus. Rückenübungen, Lockerungsübungen, Entspannungsübungen, Meditations-, Lern- und Konzentrationsmusik, nahrhafte Snacks, wie Energiebällchen oder leckere zuckerfreie Rezepte, Snacks, ein neues Körperöl …

Was fällt dir noch zum Thema ein?

Anspannung und Entspannung gehört für mich zusammen. D.h. es darf und muss immer ausgewogen sein.

Aber man sollte sich immer fragen: Brauchst du (jetzt gerade) wirklich eine Pause?

Vielen Dank!

Dorothee Menes  ist Burn-out & Gesundheitsexpertin. Das Thema der Ausgewogenheit von Arbeit und Entspannung und durch innere Stärkung wieder in die volle Kraft und Energie zu kommen, ist ein Herzensanliegen von ihr. Denn “durch regelmäßige Pausen tankt man seinen Akku  auf, um mit voller Kraft wieder voraus gehen zu können”. Sie hat kürzlich die erste Online-Kur auf den Weg gebracht, in der sie ihren Teilnehmer*innen sowohl Wege aus dem Burn-out zeigt, als auch Tools und Tipps für die Leichtigkeit im Alltag gibt.

Mehr über Doro Menes: www.online-kur.com

Wolf-Ingo Härtl. Foto: privat

Kaffeepause – der gemütliche Schnack zum Thema Auftanken.

Kleine Auszeiten steigern unsere Kreativität. Aber wie geht Pause richtig? Nämlich so, dass wir auftanken, uns danach erholt und fit fühlen, unser Arbeitspensum mit frischer Kraft angehen?

Das möchte ich von meinen spannenden Gästen wissen.

Heute mit meinem lovely husband,  dem Schriftsteller und bekennendem

Kaffeejunkie Wolf-Ingo Härtl

 

 

 

 

 

Lieber Wolf-Ingo,

Kaffee oder Tee?

Beides während der Arbeit, aber wenn ich eine Pause mache, dann nur Kaffee. Anstelle von Süßem habe ich es lieber, gemütlich auf der Couch zu sitzen, die Tasse in der Hand und Musik zu hören, zurzeit viel Eivor, Fredda und Soundtracks von Jerry Goldsmith, Victor Young oder Alexandre Desplat.

Was für ein Pausentyp bist du?

Ich bin eher so ein Fast-immer-regelmäßig-selbe-Zeit-Pausentyp. Das ist einfach in mir, auch ohne Wecker oder PC-Klingeln.

Welche Art von Pausen sind am erholsamsten?

Am erholsamsten sind für mich die Pausen nach getaner Arbeit, also nachdem alles erledigt ist, was ich mir für einen bestimmten Zeitraum vorgenommen habe. Ansonsten kann es leicht passieren, dass ich selbst in der Pause mich mit dem beschäftige, was noch zu tun ist.  Gemütlich sind die Pausen mit Kaffee (siehe oben) zuhause auf der Couch, unterhaltsam und inspirierend die Pausen-Spaziergänge mit meiner Frau Cornelia. So weit die Füße tragen und die Gedanken unbeschwert fliegen.

Wo entspannst du am besten?

Zuhause. Hier ist mein vollkommenes Wohlfühl-Ambiente mit meinem Herzensmensch. (Und jederzeit Zugriff auf Kaffee).

Sonst noch einen Trick zum Thema „Auftanken“ auf Lager?

Lesen. Ich kann richtig spüren, wie ich von Minute zu Minute ruhiger und entspannter werde, wenn ich lese. Und abends Essen gehen, bevorzugt dort, wo ich schon vorher weiß, dass wir uns wohlfühlen werden. Danach kann es leicht vorkommen, dass ich noch nach Mitternacht etwas Kreatives arbeite. Ob’s am Wein liegt ? 😉

Was fällt dir noch zum Thema ein?

Exakte Pausenzeiten können meine Kreativität unterbrechen und dadurch hemmen. Mir ist wichtig, dass ich eine Art Pausenrahmen habe, in dem ich sie nehme. Und genauso wichtig: Pausen nicht ständig aufschieben.

Und sonst?

Sport macht zwar den Kopf frei, macht mich aber auch müde. Insofern für mich nicht wirklich als Pause geeignet, sondern eher zum Abschalten.

Vielen Dank!

Wolf-Ingo Härtl lebt als Schriftsteller im hessischen Langen.

Seit mehr als 25 Jahren schreibt er Romane in den unterschiedlichsten Genres, gerne auch mit historischem Hintergrund. Über seine Arbeitsweise sagt er: „Ob meine Figuren von ihren eigenen Dämonen getrieben sind oder sich zwischen den Hindernissen ihres Lebens behaupten müssen – es sind immer die Menschen, die mich interessieren. Sie sind die Geschichte, denn sie haben eine Geschichte.“

Mehr über Wolf-Ingo Härtl:  www.wolfingohaertl.de

Dr. Linda Zimmermann. Foto: © Juri Junkov

Kaffeepause – der gemütliche Schnack zum Auftanken

Kleine Auszeiten steigern unsere Kreativität. Aber wie geht Pause richtig? Nämlich so, dass wir auftanken, uns danach erholt und fit fühlen, unser Arbeitspensum mit frischer Kraft angehen? Das möchte ich von meinen spannenden Gästen wissen.

Heute mit Resilienz-Trainerin, Burnout-Expertin und Coach Dr. Linda Zimmermann

 

 

 

Liebe Linda,

Kaffee oder Tee?

Milchkaffee am Morgen und nach meiner Siesta mit Ahornsirup

Was für ein Pausentyp bist du?

Bei mir gibt es schon feste Rituale wie z.B. mein heiliger Mittagschlaf oder 2x frühes Yoga am Morgen.

Ich starte früh, dann habe ich meist gegen 10 Uhr eine kleine Bewegungspause für „Haushalt und Co“, nach dem Mittagessen gibt es einen kurzen Mittagsschlaf und gegen abends wird meist nochmal eine Runde gedreht.

Welche Art von Pausen sind für dich am erholsamsten?

Ich mache sehr unterschiedliche Arten von Pausen, je nachdem, was ich gerade brauche: drinnen beim Mittagsschlaf, draußen in Bewegung, im Gespräch, bei Meditation auf der Matte…

Wo entspannst du am besten?

Ich entspanne am besten in der Natur und im Wasser. Ich liebe Thermen und das warme Wasser.

Sonst noch einen Trick zum Thema „Auftanken“ auf Lager?

Eine große Tageswanderung in der Natur wirkt wahre Wunder😊 Das ist der Super-Auftank-Boost und stärkt Körper, Geist und Seele.

Pausen sind so wichtig für unsere Gesundheit, unsere Leistungsfähigkeit und Kreativität.

Vielen Dank!

Linda Zimmermann ist berufstätige (Ehe)Frau und Mutter von zwei energiegeladenen Söhnen. Sie begleitet schon seit mehr als 20 Jahren Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, Potentialentfaltung und persönlichen Stärkung. Sie hält Vorträge zum Thema Resilienz in Firmen und unterstützt vor allem berufstätige Frauen in der Rushhour des Lebens (wieder) in ihre Kraft zu kommen und ihr volles Potential zu entfalten. Damit sie selbst in ihrer Kraft bleiben kann, waren und sind auch heute noch Pausen für sie so bedeutsam. Ihre beruflichen und privaten Erfahrungen vermittelt sie sowohl in Vorträgen, Kursen als auch Coachings, individuell angepasst auf die persönliche Situation.

Mehr über Linda Zimmermann:  www.moving-concept.de